Augen-Training macht das Sinn?

Heute will ich mal ein Spiel vorstellen, welches auf den Dr. Kawaschima Zug aufgesprungen ist. Augen-Training für den Nintendo DS. Das Programm soll die Augen in fünf verschiedenen  Disziplinen trainieren: Dynamische Sehschärfe, sofortiges Erkennen, Augenbewegung, peripheres Sehen und Hand Augen Koordination.

Das Programm will uns suggerieren, dass man da was für die Augen tut. Tatsächlich kann das Programm freilich nichts für die Sehschärfe tun. Das verspricht es aber auch nicht. Die versprochenen 5 Kategorien, können aber meiner Meinung nach auch nicht wirklich trainiert werden. Dafür ist der Bildschirm der Nintendo DS viel zu klein. Spass macht das Spiel aber alle mal. Gerade die angebotenen Sportarten sind erfrischend auflockernd.Da das spielen der einzelnen Kategorien pro Tag limitiert ist, ist auch ein gewisser Langzeitfaktor vorhanden. Fazit: Ein fesselndes interessantes Spiel sieht anders aus, wer aber kurzweilig in der U-Bahn oder im Zug unterhalten werden möchte, für den kann das Augentraining eine sinnvolle Beschäftigung sein.

1 Kommentar zu „Augen-Training macht das Sinn?“

  1. Da-M.I.C. sagt:

    Es macht Sinn seine Augen zu trainieren. Leider weiß ich nicht, wie das Spiel genau aussieht aber im Zuge der Orientierung an den Bedürfnissen des Menschen in der Pädagogik hat sich in der Mitte des letzten Jahrhunderts vornehmlich ein Herr Kiphard mit der Wahrnehmungsförderung beschäftigt. Und zwar aus zwei verschiedenen Blickwinkeln: Einerseits aus Sicht des sich entwickelnden Kindes im Sinne einer Frühfördeung im Alter von drei bis etwa 12 Jahre, und im Sinne einer Therapie für Personen mit Defiziten in diesem Bereich. Im Kindesalter konnten in den frühen Jahren (3-5) sogar positive Entwicklungen einer Wahrnehmungsschulung auf die Inteligenz nachgewiesen werden, die sich allerdings im Lauf der Pubertät zerstreuen. Es macht also schon Sinn Wahrnehmung in diesem Fall visuellen kategorisiert zu trainieren aber laut Handlungstheorie sollte das immer auch an eine motorische Aktion sprich Bewegung gekoppelt sein. In dem Fall wahrscheinlich Cursorbewegung.

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