Archiv für die Kategorie „Literatur“

Eine Grille haben

Samstag, 3. Oktober 2009
Neulich saß ich auf dem Klo und laß in Goethes Werk folgenden Satz: „Ich habe manchmal in früherer Zeit die wunderliche Grille gehabt …“ (Italienische Reise, 7.11.1786). Keinesfalls hatte Goethe ein wunderliches Insekt besessen. Aus dem Zusammenhang ward schnell klar: eine Grille haben ist; eine unvernünftige Idee haben. In meiner Ausgabe nutzt Goethe diese Floskel gleich drei mal auf einer Seite. # „Mein … grillenhaftes Halbinkognito“ # „Hofrat Reiffenstein fand auch in diese Grille“

Kein Internet in TU-Bibliothek für Besucher

Dienstag, 20. Januar 2009
Letztes Jahr konnte noch jeder der einen Laptop und ein Netzwerkkabel besaß in der TU-Bibliothek in Berlin das Internet nutzen. Damit gab es zwar immer mal Probleme aber im großen und ganzen hat es funktioniert. Nun wird nur noch Internet an Immatrikulierte Studenten der TU und deren Mitarbeiter weitergegeben. Alle anderen (ich z.B.) dürfen sich lediglich die VPN Tunnel Anleitung durchlesen. (mehr …)

Die Leiden des jungen Werther

Sonntag, 14. Dezember 2008
Über Goethe werde ich wohl noch des öfteren schreiben, meinen ersten Beitrag widme ich seinem ersten Roman „Die Leiden des jungen Werther“. Bei Goethe liege ich regelmäßig mit meinen Erwartungen weit daneben. Durch den Faust und die allgemeine hohe Achtung des Dichterfürsten, hatte ich alles erwartet nur keinen Liebesroman. Und genau das ist er. Sicherlich kein 20-Groschen-Roman, wohl aber eine Liebesschnulze. Ich verstehe schon, dass dieser Roman im 18. Jahrhundert für Fuore gesorgt hat, da er die Abenteuer und Heldenliteratur um ein Genre erweitet hat. Auch das massive Aufbäumen gegen die Kirche, indem ein Verständniss für den Freitod geradezu gefordert wird, läßt erkennen warum dieser Roman ein so bedeutender und oft gelesener Roman wurde.

(mehr …)

Bloggeramt.de