Eine Grille haben

Neulich saß ich auf dem Klo und laß in Goethes Werk folgenden Satz: „Ich habe manchmal in früherer Zeit die wunderliche Grille gehabt …“ (Italienische Reise, 7.11.1786). Keinesfalls hatte Goethe ein wunderliches Insekt besessen. Aus dem Zusammenhang ward schnell klar: eine Grille haben ist; eine unvernünftige Idee haben. In meiner Ausgabe nutzt Goethe diese Floskel gleich drei mal auf einer Seite. # „Mein … grillenhaftes Halbinkognito“ # „Hofrat Reiffenstein fand auch in diese Grille“

2 Kommentare zu „Eine Grille haben“

  1. ekron sagt:

    Was machst Du mit Goethe auf dem Klo??
    Naja, Edgar Wibeau hat’s ja auch auf’m Klo gelesen…. 😉

  2. HeinzCooler sagt:

    Geht doch nichts über eine ordentliche Klolektüre.

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