Langzeitgebühren abschaffen

Das neue Semester steht kurz bevor und somit sind auch mal wieder 500 € Studiengebühren fällig. 500 € hauen natürlich immer ordentlich die Finanzplanung durcheinander und so entschloss ich mich einfach mal direkt bei Herrn Professor Olbertz, dem Kultusminister von Sachsen – Anhalt, anzufragen, ob er nicht dieses Semester mal ein Auge zu drücken kann. So hab ich ihm also einfach mal eine Email geschrieben. Allerdings schlägt die Email Adresse minister@mk.sachsen-anhalt.de wohl nicht direkt bis in Herrn Olbertz Postfach durch, da ich nach 14 Tagen einen recht nüchternen Verweis auf das Hochschulgesetzt erhielt. Ich könne doch einen Studienabschlussdarlehen beantragen und einen Härtefall entscheidet die Hochschule. *gähn* Wo bleibt die Einsicht, dass Langzeitstudiengebühren von 500 € pro Semester viel zu hoch sind. Eine positive Entwicklung des Studiums aufgrund von Langzeitgebühren will ich gar nicht absprechen, aber 500 € spornen nicht an, sie zerstören Leben. So Herr Olbertz ich hoffe das sie nun als regelmäßiger Blogleser sich um mein Studium sorgen und mir für 1500€ einen ordentlichen Blumenstrauß zukommen lassen, falls ich doch noch das Studium abschließe.

3 Kommentare zu „Langzeitgebühren abschaffen“

  1. Manuel sagt:

    Hehe…also ich fänds auch nur zu fair! 🙂

    Finde es aber auch nicht sonderlich toll mit den Studiengebühren. Kann von Glück reden, dass ich in Berlin eingeschrieben bin. Da zahle ich nur 265 Euro Semestergebühren.

    Nen 1500 Euro Strauß kann ich dir leider nicht anbieten, aber ich werde dir bei Gelegenheit ne Kleinigkeit zukommen lassen. 😉

  2. timbo sagt:

    rischtisch. oder wenigstens hätte ich gerne nen einzelnachweis wie meine 500 euro die qualität meiner bildung (oder der eines/r anderen) verbessern. die telekom kriegt sowas ja auch hin…

  3. HeinzCooler sagt:

    So aufgrund meiner engagierten Arbeit in Gremien der Hochschule brauch ich nicht zahlen. An alle Studierenden daher hier mein Rat: Ab in die Fachschaft.

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